Es ist ein bisschen vermessen, wenn ich behaupte „Corona“ hätte auch was Gutes. Dafür sind die allumfassenden Auswirkungen der Pandemie viel zu groß. Trotzdem ist es aber eben nicht gelogen, wenn ich sage, dass ich Antonia wohl dieses Jahr nicht fotografiert hätte, wenn „Corona“ nicht wär.

Es muss so vor fünf Jahren gewesen sein, 2015, als ich Alex Haala kennenlernte und wir uns ein paar Mal in Köln zum fotografieren verabredeten. So auch mit Antonia damals. Wir fuhren nach Mülheim in den Abendstunden und liefen durchs Carlswerk. Ich glaube Alex hatte zu dem Zeitpunkt schonmal mit Antonia gearbeitet und ich wollte mal was neues ausprobieren. Also hatte ich die CB Schiene dabei und einen Aufsteckblitz dabei und die globige Canon mit Batteriegriff in der Hand. Ich war damals sehr zufrieden mit den Bildern und bin es heute tatsächlich auch noch. Was nach fünf Jahren sehr selten der Fall ist.

Als Antonia dann vor ein paar Wochen schrieb, dass sie gerade in Deutschland ist, war klar, dass wir einen Anlauf starten würden. Damals hatte ich schließlich das Studio noch gar nicht und eventuell hat sich auch meine Fotografie etwas verändert. Corona bedingt verschoben wir unseren Termin immer mal wieder für ein zwei Wochen nach hinten, bis sie letzte Woche mit dem Auto vorbeikam.

Ich bin schon länger Fan davon, immer mal wieder mit den gleichen Menschen zu arbeiten, weil man da so schön eine Entwicklung nachvollziehen kann. Sowohl die menschliche, aber auch die fotografische Entwicklung. Aus diesem Grund habe ich hier auch nochmal die Fotos von 2015 rausgesucht. Könnt ihr dann auch direkt vergleichen. Viel Spaß.

Shooting mit Antonia 2020 im Studio BenHammer

Shooting mit Antonia in 2015

Und welche Fotos gefallen Euch besser? Lass mich Deine Meinung gerne unten in den Kommentaren wissen.